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Töl­pel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: Töl|pel

Bedeutungsübersicht

  1. (abwertend) ungeschickter, unbeholfener, einfältiger Mensch
  2. (zu den Ruderfüßern gehörender) großer Meeresvogel mit schwarz-weißem Gefieder

Synonyme zu Tölpel

(schweizerisch) Löli; (umgangssprachlich) Elefant im Porzellanladen; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) Patsch[erl]; (oft abwertend) Tropf; (umgangssprachlich abwertend) [Bauern]trampel; (norddeutsch abwertend) Döskopp; (besonders süddeutsch, österreichisch und schweizerisch abwertend) Depp

Aussprache

Betonung: Tọ̈lpel
Lautschrift: [ˈtœlpl̩]

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Tölpeldie Tölpel
Genitivdes Tölpelsder Tölpel
Dativdem Tölpelden Tölpeln
Akkusativden Tölpeldie Tölpel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. ungeschickter, unbeholfener, einfältiger Mensch

    Herkunft

    frühneuhochdeutsch, älter auch: dörpel, törpel, Herkunft ungeklärt

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiel

    so ein Tölpel!
  2. Tölpel
    © Moritz Buchty - Fotolia.com
    (zu den Ruderfüßern gehörender) großer Meeresvogel mit schwarz-weißem Gefieder

    Herkunft

    nach den unbeholfen wirkenden Bewegungen des Vogels auf dem Land

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