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Ta­del, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Ta|del

Aussprache

Betonung:
Ta̲del

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Tadeldie Tadel
Genitivdes Tadelsder Tadel
Dativdem Tadelden Tadeln
Akkusativden Tadeldie Tadel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. [in scharfer Weise vorgebrachte] missbilligende Äußerung, die sich auf jemandes Tun, Verhalten bezieht

      Herkunft

      unter Einfluss von tadeln

      Beispiele

      • ein scharfer, schwerer Tadel
      • einen Tadel aussprechen, [einen] Tadel verdienen
      • sie trifft kein Tadel (sie hat keine Schuld)
      • einen Tadel erhalten
      • jemandem einen Tadel erteilen
      • die Worte enthielten einen versteckten Tadel
      • etwas gibt zu Tadel Anlass

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      öffentlicher Tadel (DDR Rechtssprache;; gerichtliche Strafe, durch die jemand wegen eines Vergehens öffentlich getadelt wird: jemanden zu einem öffentlichen Tadel verurteilen)
    2. Eintragung ins Klassenbuch, mit der ein Tadel (1a) vom Lehrer (für das Zeugnis) festgehalten wurde

      Herkunft

      unter Einfluss von tadeln

      Gebrauch

      früher

      Beispiel

      einen Tadel eintragen
  1. Makel (meist in Verbindung mit einer Verneinung o. Ä.)

    Herkunft

    mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch tadel = Fehler, Mangel, Gebrechen, Herkunft ungeklärt

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • an ihr, ihrem Leben war kein Tadel
    • seine Kleidung ist ohne Tadel

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