Schuft, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- Schuft
Bedeutung
- gemeiner, niederträchtiger Mensch; Schurke
Beispiel
ein elender, erbärmlicher Schuft
Synonyme zu Schuft
Betrüger, Übeltäter, Verbrecher; (umgangssprachlich) Himmelhund; (österreichisch umgangssprachlich) Falott; (abwertend) Erzgauner, Erzhalunke, Gauner, Halunke, Kanaille, Kojote, Lump, mieser Typ, Schofel, Schurke, Strolch, Unhold; (umgangssprachlich abwertend) Aas, Ganove; (schweizerisch umgangssprachlich abwertend) Fink; (salopp abwertend) Hund; (süddeutsch und österreichisch, meist scherzhaft) Bazi; (derb abwertend) Dreckskerl, Hundsfott, Mistkerl, Sauhund, Saukerl, Schweinehund; (schweizerisch mundartlich) Schlufi; (veraltend) Bösewicht; (gehoben veraltend) Missetäter; (scherzhaft veraltend) Lumpazi[us]; (veraltend abwertend) [Spitz]bube; (veraltet) Schelm; (veraltet abwertend) StrauchdiebAussprache
- Betonung:
- Schụft
- Lautschrift:
- [ʃʊft]
Herkunft
- aus dem Niederdeutschen, vielleicht zusammengezogen aus niederdeutsch Schufut = elender Mensch (eigentlich = Uhu, mittelniederdeutsch schūfūt, lautmalend); der Name des lichtscheuen Vogels wäre dann auf Menschen übertragen worden
Grammatik
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Schuft | die Schufte |
| Genitiv | des Schuftes, Schufts | der Schufte |
| Dativ | dem Schuft | den Schuften |
| Akkusativ | den Schuft | die Schufte |

