Schlick, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Bedeutung
- am Boden von Gewässern (besonders im Wattenmeer) abgelagerter oder angeschwemmter, feinkörniger, glitschiger, an organischen Stoffen reicher Schlamm
Synonyme zu Schlick
Morast, Schlamm; (schweizerisch) Pflotsch; (umgangssprachlich) Dreck, Matsch; (umgangssprachlich abwertend) Mansch; (norddeutsch) Mud; (norddeutsch umgangssprachlich) Modder; (ostmitteldeutsch) Schmand; (besonders norddeutsch und mitteldeutsch) Pampe; (landschaftlich) Matsche, Moder; (landschaftlich umgangssprachlich) QuatschAussprache
- Betonung:
- Schlịck
Herkunft
- aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch slīk, slick, zu: sliken = gleiten, niederdeutsch Form von ↑schleichen
Grammatik
- der Schlick; Genitiv: des Schlick[e]s, (Arten:) Schlicke
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Schlick | die Schlicke |
| Genitiv | des Schlickes, Schlicks | der Schlicke |
| Dativ | dem Schlick | den Schlicken |
| Akkusativ | den Schlick | die Schlicke |