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Schla­fitt­chen, das

Wortart: Substantiv, Neutrum

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Schla|fitt|chen
Das nur in umgangssprachlichen Wendungen wie jemanden am Schlafittchen fassen/packen gebräuchliche Substantiv wird fälschlicherweise oft Schlawittchen ausgesprochen und entsprechend geschrieben. Wortgeschichtlich handelt es sich um eine Bildung zur frühneuhochdeutschen Zusammensetzung Schla[g]fittich, mit der eigentlich die Schwungfedern von Enten- und Gänseflügeln bezeichnet werden.

Bedeutung

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

jemanden am/beim Schlafittchen nehmen, kriegen, packen, fassen, haben o. Ä. (umgangssprachlich; jemanden fassen und [für ein geringes Vergehen] zur Rechenschaft ziehen)

Wussten Sie schon?

Dieses Wort oder diese Verbindung ist rechtschreiblich schwierig (Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter).

Aussprache

Betonung:
Schlafịttchen

Herkunft

aus dem Niederdeutschen, Mitteldeutsch, vielleicht umgedeutet aus: Schlagfittich = Schwungfedern des Gänseflügels, dann: Rockschoß, Rockzipfel, also eigentlich = an, bei den Flügeln (= am Jackenzipfel) packen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Schlafittchendie Schlafittchen
Genitivdes Schlafittchensder Schlafittchen
Dativdem Schlafittchenden Schlafittchen
Akkusativdas Schlafittchendie Schlafittchen

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