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Sa­dis­mus, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Sa|dis|mus

Bedeutungsübersicht

  1. Variante des sexuellen Erlebens, bei der Lust durch Quälen des Sexualpartners, der Sexualpartnerin entsteht
  2. (abwertend) Lust am Quälen, an Grausamkeiten

Synonyme zu Sadismus

Grausamkeit; Barbarei, Brutalität, Gefühllosigkeit, Gewalttätigkeit, Gnadenlosigkeit, Grobheit, Hartherzigkeit, Herzlosigkeit, Radikalität, Rohheit, Rücksichtslosigkeit, Schonungslosigkeit, Unbarmherzigkeit, Unerbittlichkeit, Unmenschlichkeit, Zynismus; (bildungssprachlich) Atrozität, Krudelität, Rigorosität, Satanie; (abwertend) Kaltblütigkeit; (bildungssprachlich veraltet) Sang-froid

Antonyme zu Sadismus

Masochismus

Aussprache

Betonung: Sadịsmus
Lautschrift: [zaˈdɪsmʊs]

Herkunft

französisch sadisme, nach dem französischen Schriftsteller Marquis de Sade (1740–1814)

Grammatik

 Singular
Nominativder Sadismus
Genitivdes Sadismus
Dativdem Sadismus
Akkusativden Sadismus

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Variante des sexuellen Erlebens, bei der Lust durch Quälen des Sexualpartners, der Sexualpartnerin entsteht
  2. Lust am Quälen, an Grausamkeiten

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiele

    • seinen Sadismus ausleben
    • etwas aus [reinem] Sadismus tun

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