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Rippe - Rippen eines Deckengewölbes

Rip­pe, die

Wortart: Substantiv, feminin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Rip|pe

Aussprache

Betonung:
Rịppe

Herkunft

mittelhochdeutsch rippe, althochdeutsch rippa, eigentlich = Bedeckung (der Brusthöhle)

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Rippedie Rippen
Genitivder Rippeder Rippen
Dativder Rippeden Rippen
Akkusativdie Rippedie Rippen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. schmaler, gebogener Knochen im Rumpf des Menschen und mancher Tiere, der nahezu waagerecht von der Wirbelsäule zum Brustbein verläuft und mit anderen zusammen die Brusthöhle bildet

    Beispiele

    • sich beim Sturz eine Rippe brechen, quetschen
    • jemandem im Streit ein Messer zwischen die Rippen jagen, stoßen
    • man kann bei ihr alle/die Rippen zählen, sie hat nichts auf den Rippen (umgangssprachlich; sie ist sehr mager)
    • er stieß, boxte ihm/ihn [mit dem Ellbogen] in die Rippen (gab ihm einen Stoß in die Seite)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemandem etwas aus den Rippen leiern (salopp; jemanden mit Mühe durch Reden, Bitten o. Ä. dazu bringen, einem etwas Bestimmtes zu geben, zu überlassen)
    • sich <Dativ> etwas nicht aus den Rippen schlagen/schneiden können (umgangssprachlich; nicht wissen, wo man etwas hernehmen soll)
  2. etwas, was einer Rippe (1) ähnlich sieht

    Beispiele

    • Kord mit breiten Rippen
    • ein Muster mit Rippen stricken
    • ein Heizkörper mit vier Rippen
    • kann ich mir eine Rippe (einen Riegel 3) Schokolade nehmen?
  3. stark hervortretende Blattader

    Gebrauch

    Botanik

  4. Bauteil, das einer Rippe (1) ähnlich ist und zur Verstärkung eines flächigen Bauteils (z. B. der Tragfläche eines Flugzeugs) dient

    Gebrauch

    Technik

  5. Kühlrippe

    Gebrauch

    Technik

  6. ein Gewölbe oder eine Decke verstärkender oder tragender TeilRippe - Rippen eines DeckengewölbesRippen eines Deckengewölbes - © mgo/in-effigie.de

    Gebrauch

    Architektur

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