Rhythmus, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- Rhyth|mus
Das Substantiv ist über das Lateinische aus dem Griechischen ins Deutsche entlehnt worden. Wie das Herkunftswort wird es am Wortanfang mit Rhy- geschrieben.
Wussten Sie schon?
Dieses Wort oder diese Verbindung ist rechtschreiblich schwierig (Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter).Herkunft
- lateinisch rhythmus < griechisch rhythmós = Gleichmaß, eigentlich = das Fließen, zu: rheĩn = fließen; schon althochdeutsch ritmusen (Dativ Plural)
Grammatik
- der Rhythmus; Genitiv: des Rhythmus, Plural: die Rhythmen
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Rhythmus | die Rhythmen |
| Genitiv | des Rhythmus | der Rhythmen |
| Dativ | dem Rhythmus | den Rhythmen |
| Akkusativ | den Rhythmus | die Rhythmen |
Bedeutungen und Beispiele
- zeitliche Gliederung des melodischen Flusses, die sich aus der Abstufung der Tonstärke, der Tondauer und des Tempos ergibt
Gebrauch
Musik
Beispiele
- ein bewegter, schneller Rhythmus
- <in übertragener Bedeutung>: der Rhythmus der Großstadt
- Gliederung des Sprachablaufs durch Wechsel von langen und kurzen, betonten und unbetonten Silben, durch Pausen und Sprachmelodie
Gebrauch
Sprachwissenschaft
Beispiele
- ein strenger, gebundener Rhythmus
- freie Rhythmen (frei gestaltete, rhythmisch bewegte Sprache, aber ohne Versschema, Strophen und Reime)
- zeitliche Gliederung des melodischen Flusses, die sich aus der Abstufung der Tonstärke, der Tondauer und des Tempos ergibt
- Gleichmaß, gleichmäßig gegliederte Bewegung; periodischer Wechsel, regelmäßige Wiederkehr
Beispiel
der Rhythmus der Jahreszeiten - Gliederung eines Werks der bildenden Kunst, besonders eines Bauwerks, durch regelmäßigen Wechsel bestimmter Formen
Beispiel
ein horizontaler, vertikaler Rhythmus
