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Rhyth­mus, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Rhyth|mus
Das Substantiv ist über das Lateinische aus dem Griechischen ins Deutsche entlehnt worden. Wie das Herkunftswort wird es am Wortanfang mit Rhy- geschrieben.

Wussten Sie schon?

Dieses Wort oder diese Verbindung ist rechtschreiblich schwierig (Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter).

Aussprache

Betonung:
Rhỵthmus

Herkunft

lateinisch rhythmus < griechisch rhythmós = Gleichmaß, eigentlich = das Fließen, zu: rheĩn = fließen; schon althochdeutsch ritmusen (Dativ Plural)

Grammatik

der Rhythmus; Genitiv: des Rhythmus, Plural: die Rhythmen
 SingularPlural
Nominativder Rhythmusdie Rhythmen
Genitivdes Rhythmusder Rhythmen
Dativdem Rhythmusden Rhythmen
Akkusativden Rhythmusdie Rhythmen

Bedeutungen und Beispiele

    1. zeitliche Gliederung des melodischen Flusses, die sich aus der Abstufung der Tonstärke, der Tondauer und des Tempos ergibt

      Gebrauch

      Musik

      Beispiele

      • ein bewegter, schneller Rhythmus
      • <in übertragener Bedeutung>: der Rhythmus der Großstadt
    2. Gliederung des Sprachablaufs durch Wechsel von langen und kurzen, betonten und unbetonten Silben, durch Pausen und Sprachmelodie

      Gebrauch

      Sprachwissenschaft

      Beispiele

      • ein strenger, gebundener Rhythmus
      • freie Rhythmen (frei gestaltete, rhythmisch bewegte Sprache, aber ohne Versschema, Strophen und Reime)
  1. Gleichmaß, gleichmäßig gegliederte Bewegung; periodischer Wechsel, regelmäßige Wiederkehr

    Beispiel

    der Rhythmus der Jahreszeiten
  2. Gliederung eines Werks der bildenden Kunst, besonders eines Bauwerks, durch regelmäßigen Wechsel bestimmter Formen

    Beispiel

    ein horizontaler, vertikaler Rhythmus

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