Mo­ral, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: Mo|ral

Bedeutungsübersicht

    1. Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden
    2. sittliches Empfinden, Verhalten eines Einzelnen, einer Gruppe; Sittlichkeit
  1. (Philosophie) (besonders bei Kant) Lehre vom sittlichen Verhalten des Menschen; Ethik
  2. Bereitschaft, sich einzusetzen; Disziplin, Zucht; gefestigte innere Haltung, Selbstvertrauen
  3. lehrreiche Nutzanwendung; Lehre, die aus etwas gezogen wird

Synonyme zu Moral

Aussprache

Betonung: Moral🔉

Herkunft

französisch morale < lateinisch (philosophia) moralis = die Sitten betreffend(e Philosophie), zu: mos, Mores

Grammatik

die Moral; Genitiv: der Moral, Plural: die Moralen

Typische Verbindungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden

      Grammatik

      Plural selten

      Beispiele

      • die öffentliche Moral
      • gegen die herrschende Moral verstoßen
    2. sittliches Empfinden, Verhalten eines Einzelnen, einer Gruppe; Sittlichkeit

      Grammatik

      Plural selten

      Beispiele

      • eine brüchige Moral
      • jemandem doppelte Moral vorwerfen (jemandem vorwerfen, dass er je nach Situation unterschiedliche Maßstäbe anlegt)

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      [jemandem] Moral predigen (abwertend: in aufdringlicher Weise jemandem Vorhaltungen machen)
  1. (besonders bei Kant) Lehre vom sittlichen Verhalten des Menschen; Ethik (1a)

    Grammatik

    Plural selten

    Gebrauch

    Philosophie

  2. Bereitschaft, sich einzusetzen; Disziplin, Zucht; gefestigte innere Haltung, Selbstvertrauen

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiele

    • die Moral der Mannschaft ist gut
    • jemandes Moral stärken
  3. lehrreiche Nutzanwendung; Lehre, die aus etwas gezogen wird

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiel

    die Moral einer Fabel

Blättern

↑ Nach oben