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MistMist - Mist auf einer Deponie

Mist, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Mist

Synonyme zu Mist

Aussprache

Betonung:
Mịst

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch mist, ursprünglich = Harn, Kot

Grammatik

 Singular
Nominativder Mist
Genitivdes Mistes, Mists
Dativdem Mist
Akkusativden Mist

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. mit Stroh, Streu vermischte Exkremente bestimmter Haustiere, die als Dünger verwendet werden

      Beispiele

      • eine Fuhre Mist
      • Mist fahren, ausbreiten, streuen

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      nicht auf jemandes Mist gewachsen sein (umgangssprachlich; nicht von jemandem stammen, von jemandem erarbeitet, ausgedacht sein: das ist doch nicht auf deinem Mist gewachsen!)
    2. Kurzform für: MisthaufenMist© Carola Schubbel - Fotolia.com

      Beispiele

      • der Hahn steht auf dem Mist
      • <in übertragener Bedeutung>: die alten Kleider kannst du ruhig auf den Mist werfen (wegwerfen)
    3. MüllMist - Mist auf einer DeponieMist auf einer Deponie - © Bibliographisches Institut, Mannheim/Bild und Wort, Literatur- und Medienagentur, Hans-Joachim Rech

      Gebrauch

      österreichisch

    1. als wertlos, unnütz, lästig angesehene Gegenstände, Sachen

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiel

      ich werfe den ganzen Mist weg
    2. Unsinn, dummes Zeug

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiel

      er redet den ganzen Tag nur Mist
    3. lästige, ärgerliche, dumme Angelegenheit, Sache

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiele

      • Mist machen, verzapfen, produzieren, bauen (salopp; [einen] Fehler machen)
      • (in Flüchen) so ein Mist!
      • [verfluchter] Mist!

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