10043519

Leu­mund, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Leu|mund

Bedeutung

guter oder schlechter Ruf, in dem jemand aufgrund seines Lebenswandels bei seiner Umgebung steht

Beispiele

  • sein Leumund ist schlecht
  • jemandem einen einwandfreien Leumund bescheinigen
  • er gibt ihr den besten Leumund (weiß nur Gutes über sie zu sagen)
  • ein Mensch mit gutem Leumund

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

böser Leumund (üble Nachrede; Verleumdung)

Synonyme zu Leumund

Ansehen, Autorität, [guter] Name/Ruf, Image, Rang, Status, Stellung; (bildungssprachlich) Nimbus, Renommee, Reputation, [Sozial]prestige

Aussprache

Betonung:
Le̲u̲mund
Lautschrift:
[ˈlɔ͜ymʊnt]

Herkunft

mittelhochdeutsch liumunt, althochdeutsch (h)liumunt, eigentlich = Gehörtes, verwandt mit ↑laut

Grammatik

 Singular
Nominativder Leumund
Genitivdes Leumundes, Leumunds
Dativdem Leumund
Akkusativden Leumund

Kennen Sie schon?