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Leid, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Leid
  • das Leid, des Leid[e]s
  • geteiltes Leid ist halbes Leid
  • jemandem sein Leid klagen
  • [sich] ein Leid, veraltet Leids [an]tun
  • ihr soll kein Leid, veraltet Leids geschehen
  • [in] Freud und Leid
  • schweres Leid [um jemanden] tragen, erdulden
Groß- und Getrenntschreibung oder Klein- und Zusammenschreibung:
Vgl. auch leid

Bedeutungsübersicht

  1. tiefer seelischer Schmerz als Folge erfahrenen Unglücks
  2. (gehoben) Unrecht, Böses, das jemandem zugefügt wird

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Leid

Aussprache

Betonung: Leid🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch leit, althochdeutsch leid, zu leid

Grammatik

das Leid; Genitiv: des Leid[e]s

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. tiefer seelischer Schmerz als Folge erfahrenen Unglücks

    Beispiele

    • unsägliches, namenloses Leid
    • schweres Leid [um jemanden] tragen, erfahren, erdulden
    • der Krieg hat unermessliches Leid über die Menschen gebracht

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemandem sein Leid klagen (jemandem von seinem Kummer, Ärger o. Ä. erzählen)
    • geteiltes Leid ist halbes Leid (negative Erfahrungen, die man mit anderen teilt, werden leichter erträglich)
  2. Unrecht, Böses, das jemandem zugefügt wird

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • ihm soll kein Leid/(veraltet:) Leids geschehen
    • jemandem ein Leid tun, zufügen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • sich <Dativ> ein Leid/(veraltet:) Leids antun (veraltend: sich das Leben nehmen)
    • jemandem etwas zu Leid[e] tun (zuleid, zuleide)

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