10044322

Kram, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Gebrauch:umgangssprachlich abwertend

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Kram

Synonyme zu Kram

Talmi; (österreichisch) Graffelwerk; (umgangssprachlich) Klimbim, Krimskrams; (österreichisch umgangssprachlich) Kramuri; (abwertend) Gerümpel, Hokuspokus; (umgangssprachlich abwertend) Firlefanz, Kitt, Kleister, Krempel, Kroppzeug, Mist, Plunder, Ramsch, Schrott, Schund, Tinnef, Zeugs; (umgangssprachlich, oft abwertend) Schnickschnack, Trödel, überflüssiges/unnützes Zeug; (salopp abwertend) Dreck, Klumpatsch, Zinnober; (derb emotional verstärkend) Scheißdreck; (landschaftlich) Gedöns; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) Glumpert; (veraltend) Tand; (Jargon) Stuff

Aussprache

Betonung:
Kra̲m

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch krām = Zeltdecke (Schutzdach über dem Wagen oder dem Stand eines umherziehenden Händlers); Kaufmannsware, Herkunft ungeklärt

Grammatik

 Singular
Nominativder Kram
Genitivdes Krames, Krams
Dativdem Kram
Akkusativden Kram

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. nicht näher bezeichnete [unnütze, wertlose] Gegenstände, Sachen, Zeug

    Beispiele

    • alter, unnützer Kram
    • was liegt denn hier für Kram herum?
    • räum doch endlich deinen Kram auf!
    • <in übertragener Bedeutung>: (umgangssprachlich) den ganzen Kram hinschmeißen (keine Lust mehr haben, etwas weiterzuführen)
  2. nicht näher bezeichnete Angelegenheiten, die [zur Erledigung] anstehen

    Beispiele

    • ich will den Kram noch schnell erledigen
    • mach doch deinen Kram alleine!

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    jemandem in den Kram/in jemandes Kram passen (umgangssprachlich; jemandem passen, gelegen kommen: sein unerwarteter Besuch passte ihr überhaupt nicht in den Kram)

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