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Kie­fer, der oder das

Wortart: Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Kie|fer

Bedeutung

Schädelknochen, in dem die Zähne sitzen und dessen oberer Teil mit dem Gesichtsschädel fest verwachsen ist, während der untere sich über ein Gelenk auf und ab bewegen und den Zugang zur Mundhöhle öffnen und schließen kann; Ober- und UnterkieferKiefer - Kiefer eines SchädelsKiefer eines Schädels - © Bibliographisches Institut, Mannheim

Beispiele

  • ein kräftiger, zahnloser, vorspringender Kiefer
  • mit schlaff herabhängendem Kiefer (Unterkiefer)

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

jemandem fällt/klappt der Kiefer [he]runter, jemandes Kiefer fällt/klappt [he]runter (umgangssprachlich; Unterkiefer)

Aussprache

Betonung:
Ki̲e̲fer

Herkunft

mittelhochdeutsch kiver, auch: kivel, eigentlich = Nager, Esser, verwandt mit ↑Käfer

Grammatik

der, bayrisch, österreichisch umgangssprachlich auch: das Kiefer; Genitiv: des Kiefers, Plural: die Kiefer
 SingularPlural
Nominativder Kieferdie Kiefer
Genitivdes Kiefersder Kiefer
Dativdem Kieferden Kiefern
Akkusativden Kieferdie Kiefer

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