Keller, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- Kel|ler
Wussten Sie schon?
Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.Aussprache
- Betonung:
- Kẹller
Herkunft
- mittelhochdeutsch keller, althochdeutsch kellari < spätlateinisch cellarium = Speise-, Vorratskammer, zu lateinisch cella = Vorratskammer, enger Wohnraum; vgl. Zelle
Grammatik
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Keller | die Keller |
| Genitiv | des Kellers | der Keller |
| Dativ | dem Keller | den Kellern |
| Akkusativ | den Keller | die Keller |
Bedeutungen, Beispiele und Wendungen
-
-
teilweise oder ganz unter der Erde liegendes Geschoss eines Gebäudes
Beispiele
- ein dunkler, tiefer, feuchter Keller
- den Keller ausbauen
- <in übertragener Bedeutung>: der Umsatz, der Kurs ist in den Keller (umgangssprachlich; sehr tief) gefallen
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
im Keller sein (1. Sport umgangssprachlich; am Tabellenende stehen. 2. Skatjargon; Minuspunkte haben.) -
abgeteilter Raum in einem Keller (1a), Kellerraum, besonders als Aufbewahrungs- oder Vorratsraum
Beispiele
- jede Mietpartei hat Anspruch auf einen Keller
- seinen Keller als Hobbyraum einrichten
- Kartoffeln aus dem Keller holen
- in den Keller gehen, [herab]steigen
-
teilweise oder ganz unter der Erde liegendes Geschoss eines Gebäudes
-
im Keller (1a) lagernder Vorrat an Wein; Weinkeller

© MEV Verlag, AugsburgGebrauch
umgangssprachlich
Beispiel
einen guten Keller haben -
Kurzform für: Luftschutzkeller
Beispiele
- ein splittersicherer Keller
- den Keller aufsuchen
-
meist in Verbindung mit einem Namen; Lokal, Diskothek, Klubraum o. Ä. in einem hierfür hergerichteten Keller[raum]
Beispiele
- Auerbachs Keller
- die Bar ist ein gemütlicher Keller


