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Hoch­mut, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Hoch|mut

Bedeutungsübersicht

auf Überheblichkeit beruhender Stolz und entsprechende Missachtung gegenüber anderen oder Gott

Beispiele

  • sie sollte ihren Hochmut ablegen
  • voll Hochmut auf jemanden herabsehen

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

Hochmut kommt vor dem Fall (überheblichen, zu stolzen Menschen droht Erniedrigung; als warnender Hinweis; Buch der Sprüche Salomonis 16, 18)

Synonyme zu Hochmut

Anmaßung, Einbildung, Herablassung, Hochmütigkeit, Stolz, Überheblichkeit; (gehoben) Vermessenheit; (bildungssprachlich) Affektiertheit, Hybris; (abwertend) Arroganz, Blasiertheit, Dünkel, Eingebildetheit, Eitelkeit, Geziertheit, Selbstgefälligkeit; (gehoben abwertend) Dünkelhaftigkeit, Hoffart, Hoffärtigkeit; (bildungssprachlich abwertend) Süffisanz; (umgangssprachlich abwertend) Aufgeblasenheit; (umgangssprachlich, oft abwertend) Wichtigtuerei; (veraltend) Übermut

Aussprache

Betonung: Hochmut🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch hōchmuot, ursprünglich = gehobene Stimmung, edle Gesinnung; vgl. hochgemut

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