Groschen, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- Gro|schen
Aussprache
- Betonung:
- Grọschen
Herkunft
- älter: grosch(e), mittelhochdeutsch grosse < mittellateinisch (denarius) grossus = Dickpfennig, zu lateinisch grossus = dick
Grammatik
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Groschen | die Groschen |
| Genitiv | des Groschens | der Groschen |
| Dativ | dem Groschen | den Groschen |
| Akkusativ | den Groschen | die Groschen |
Bedeutungen, Beispiele und Wendungen
- Untereinheit der Währungseinheit von Österreich vor Einführung von Euro und Cent (100 Groschen = 1 Schilling); Zeichen: g
-
Zehnpfennigstück in der Bundesrepublik Deutschland vor der Einführung von Euro und Cent
Gebrauch
umgangssprachlich
Beispiele
- zwei Groschen zum Telefonieren einwerfen
- <in übertragener Bedeutung>: die Vorstellung war keinen Groschen wert (umgangssprachlich; war miserabel)
- <in übertragener Bedeutung>: er hat nicht für 'n Groschen (nicht den geringsten) Verstand
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
- der Groschen fällt [bei jemandem] (umgangssprachlich; jemand versteht, begreift endlich etwas; bei einem Warenautomaten wird durch Herabfallen der eingeworfenen Münze der Mechanismus ausgelöst, der die Ware freigibt: jetzt ist auch bei ihr der Groschen gefallen!)
- der Groschen fällt bei jemandem pfennigweise (umgangssprachlich; jemand ist ziemlich begriffsstutzig, begreift nur langsam)
-
alte europäische Silbermünze
Gebrauch
Geschichte

