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Groschen

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Gro­schen, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
Gro|schen

Synonyme zu Groschen

Gelder, Geldstück, Kleingeld, Münze

Aussprache

Betonung:
Grọschen

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Herkunft

älter: grosch(e), mittelhochdeutsch grosse < mittellateinisch (denarius) grossus = Dickpfennig, zu lateinisch grossus = dick

Grammatik

  Singular Plural
Nominativ der Groschen die Groschen
Genitiv des Groschens der Groschen
Dativ dem Groschen den Groschen
Akkusativ den Groschen die Groschen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Untereinheit der Währungseinheit von Österreich vor Einführung von Euro und Cent (100 Groschen = 1 Schilling); Zeichen: g
  2. Zehnpfennigstück in der Bundesrepublik Deutschland vor der Einführung von Euro und Cent

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • zwei Groschen zum Telefonieren einwerfen
    • <in übertragener Bedeutung>: die Vorstellung war keinen Groschen wert (umgangssprachlich; war miserabel)
    • <in übertragener Bedeutung>: er hat nicht für 'n Groschen (nicht den geringsten) Verstand

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • der Groschen fällt [bei jemandem] (umgangssprachlich; jemand versteht, begreift endlich etwas; bei einem Warenautomaten wird durch Herabfallen der eingeworfenen Münze der Mechanismus ausgelöst, der die Ware freigibt: jetzt ist auch bei ihr der Groschen gefallen!)
    • der Groschen fällt bei jemandem pfennigweise (umgangssprachlich; jemand ist ziemlich begriffsstutzig, begreift nur langsam)
  3. alte europäische Silbermünze

    Gebrauch

    Geschichte

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