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Gen­darm, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: österreichisch [bis 2005], sonst veraltet
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: Gen|darm

Bedeutungsübersicht

(besonders auf dem Land eingesetzter) Polizist; Angehöriger einer Gendarmerie

Synonyme zu Gendarm und Gendarmin

Polizist, Polizistin; Kriminalbeamter, Polizeibeamter; (österreichisch) Wachmann; (schweizerisch) Polizeimann; (umgangssprachlich) Cop, Kriminaler, Schutzmann; (salopp) Polyp; (oft scherzhaft) Gesetzeshüter, Ordnungshüter; (umgangssprachlich, oft abwertend) Bulle; (österreichisch umgangssprachlich abwertend) Kieberer; (salopp abwertend) Greifer, Pig; (schweizerisch salopp abwertend) Schugger; (landschaftlich umgangssprachlich abwertend) Udel; (österreichisch, sonst veraltet) Gendarmeriebeamter; (österreichisch, schweizerisch, sonst veraltet) Wachtmeister; (umgangssprachlich veraltend) Blauer, Grüner; (veraltend abwertend) Büttel; (veraltet) Konstabler, Schupo; (Gaunersprache) Lampen; (österreichische Amtssprache) Wachebeamter

Aussprache

Lautschrift: [ʒanˈdarm] 🔉, auch: [ʒãˈdarm] 🔉

Herkunft

französisch gendarme = Polizeisoldat, ursprünglich = bewaffneter Reiter, zusammengerückt aus: gens d'armes = bewaffnete Männer, aus: gens = Leute und armes = Waffen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Gendarmdie Gendarmen
Genitivdes Gendarmender Gendarmen
Dativdem Gendarmenden Gendarmen
Akkusativden Gendarmendie Gendarmen

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