Form, die
Wortart: Substantiv, feminin
Bedeutungsübersicht
- äußere plastische Gestalt mit bestimmten Umrissen, in der etwas erscheint
- dem Inhalt entsprechende Art der geistigen, künstlerischen Gestaltung; Darstellungsweise
- Art und Weise, in der etwas vorhanden ist, erscheint, sich darstellt; Erscheinungsweise, einzelne Erscheinungsform
- festgelegte Verhaltensweise, vorgeschriebene Art des gesellschaftlichen Umgangs
- (besonders Sport) leistungsfähige Verfassung; Kondition
- Gegenstand, mit dem einem bestimmten Stoff, einer Masse eine bestimmte Form gegeben wird
Wussten Sie schon?
Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.Synonyme zu Form
- Bauweise, Design, Format, Formung, Gestalt, Kontur, Machart, Schnitt, Styling, Umriss, Zuschnitt; (veraltend) Fasson
- Anordnung, Ausbildung, Ausformung, Ausgestaltung, Darstellungsweise, Fassung, Gestaltung, Struktur
- Abwandlung, Art, Ausprägung, Erscheinungsweise, Schattierung, Spielart, Variation; (bildungssprachlich) Variante; (besonders Biologie) Abart; (Biologie, Mineralogie) Varietät
- Anstandsregeln, Anstandsvorschriften, Benehmen, Etikette, Sitte
- Fitness, Kondition, Leistungsfähigkeit, Verfassung
Herkunft
- mittelhochdeutsch forme < lateinisch forma
Grammatik
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Form | die Formen |
| Genitiv | der Form | der Formen |
| Dativ | der Form | den Formen |
| Akkusativ | die Form | die Formen |
Bedeutungen, Beispiele und Wendungen
- äußere plastische Gestalt mit bestimmten Umrissen, in der etwas erscheint
Fels in Form einer Kugel - © MEV Verlag, AugsburgBeispiele
- die weiblichen Formen (Rundungen des Körpers)
- der Gegenstand hat eine plumpe, schöne, elegante Form, die Form einer Kugel
- der Hut hat seine Form verloren, ist aus der Form geraten, wird wieder in [seine] Form gebracht
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
- [feste] Form/Formen annehmen (als Projekt allmählich in seiner künftigen Entwicklung deutlicher erkennbar werden, Gestalt gewinnen: der Plan nimmt Form an)
- hässliche, scharfe o. ä. Formen annehmen (sich in einer bestimmten unangenehmen Weise gestalten, entwickeln: der Streit nahm hässliche Formen an)
- aus der Form gehen (umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft; sehr dick werden)
- in Form von etwas/ (auch:) in Form einer Sache (in Gestalt von; als: örtliche Niederschläge in Form von Regen; Zuwendungen in Form kleinerer Geldbeträge)
- dem Inhalt entsprechende Art der geistigen, künstlerischen Gestaltung; Darstellungsweise
Beispiele
- die Form dieses Gedichts ist das Sonett
- etwas in eine leicht verständliche Form bringen
- Art und Weise, in der etwas vorhanden ist, erscheint, sich darstellt; Erscheinungsweise, einzelne Erscheinungsform
Beispiele
- die Formen des menschlichen Zusammenlebens
- die Formen (Spielarten) einer Pflanzengattung
- die Formen (Deklinationsformen) eines Substantivs
- festgelegte Verhaltensweise, vorgeschriebene Art des gesellschaftlichen Umgangs
Beispiele
- feine, gute, höfliche, strenge Formen
- das ist alles nur Form (alles sinnentleert, rein äußerlich)
- die Form wahren
- der Form genügen
- sich über gesellschaftliche Formen hinwegsetzen
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
in aller Form (ausdrücklich und verbindlich, unter Beachtung aller Vorschriften)
- äußere plastische Gestalt mit bestimmten Umrissen, in der etwas erscheint
- leistungsfähige Verfassung; Kondition
Grammatik
- ohne Plural
Herkunft
- nach englisch form
Gebrauch
besonders Sport
Beispiele
- seine Form verbessern
- gänzlich außer Form sein
- gut, nicht in Form sein
- er ist in der Form seines Lebens (in hervorragender Form)
- allmählich wieder in Form kommen
- zu großer Form auflaufen (sich zu einer großen Leistung steigern)
- Gegenstand, mit dem einem bestimmten Stoff, einer Masse eine bestimmte Form (1a) gegeben wird
Beispiele
- Kuchenteig in eine Form (Backform) füllen
- Metall in eine Form (Gießform) gießen
