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Eimer

Ei­mer, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Ei|mer
Beispiel:
im Eimer sein (umgangssprachlich für entzwei, verdorben sein)

Synonyme zu Eimer

Kübel; (schweizerisch) Kessel; (Seemannssprache) Pütz

Aussprache

Betonung:
E̲i̲mer

Herkunft

mittelhochdeutsch eim(b)er, einber, althochdeutsch eimber, eimbar, in der Bedeutung »einhenkeliges Gefäß« für althochdeutsch amber (< lateinisch amphora, ↑Amphore) angelehnt an ↑ein und althochdeutsch beran = tragen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Eimerdie Eimer
Genitivdes Eimersder Eimer
Dativdem Eimerden Eimern
Akkusativden Eimerdie Eimer

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. dem Aufbewahren, Transportieren besonders von Flüssigkeiten dienendes, hohes, zylindrisches oder kegelstumpfförmiges Gefäß mit beweglichem HenkelEimer© MEV Verlag, Augsburg

      Beispiele

      • der Eimer ist voll, läuft über
      • ein Eimer [voll] Wasser
      • ein Eimer heißes Wasser/(gehoben:) heißen Wassers, mit heißem Wasser
      • (umgangssprachlich) es gießt wie aus/mit Eimern (es regnet heftig, in Strömen)
    2. Herkunft

      gemeint ist der Abfalleimer

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      im Eimer sein (salopp: 1. kaputt sein. 2. verdorben sein.)
  1. [altes oder unzuverlässiges] Schiff, Auto o. Ä.

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

  2. eine der eimerförmigen Schürfvorrichtungen (Schürfkübel) am Eimerbagger

    Gebrauch

    Technik

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