Butter, die
Wortart: Substantiv, feminin
Bedeutung
- aus Milch gewonnenes, besonders als Brotaufstrich verwendetes Fett
Ein Pfund Butter (in einer Butterdose) - © yamix - Fotolia.comBeispiele
- ein Stück Butter
- die Butter ist ranzig
- Butter aufs Brot streichen
- etwas in Butter braten
- Blumenkohl mit brauner Butter
- die Vorräte schmolzen dahin wie Butter an der Sonne (wurden äußerst schnell aufgebraucht)
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
- sich <Dativ> nicht die Butter vom Brot nehmen lassen (umgangssprachlich; sich nichts gefallen lassen, sich nicht benachteiligen lassen)
- jemandem nicht die Butter auf dem Brot gönnen (umgangssprachlich; jemandem gegenüber missgünstig sein)
- Butter auf dem Kopf haben (süddeutsch, österreichisch umgangssprachlich; ein schlechtes Gewissen haben; nach dem Sprichwort »wer Butter auf dem Kopf hat, soll nicht in die Sonne gehen«; die Butter wurde früher von den Bauersfrauen in einem Korb auf dem Kopf zum Markt getragen)
- es ist alles in [bester] Butter (salopp; es ist alles in Ordnung; wohl eigentlich = in guter Butter, nicht in billigem Fett gebraten)
- Butter bei die Fische! (landschaftlich; die Angelegenheit muss jetzt richtig geklärt, es darf nichts zurückgehalten werden)
Wussten Sie schon?
Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.Herkunft
- mittelhochdeutsch buter, althochdeutsch butera, über das Vulgärlateinische < lateinisch butyrum < griechisch boútyron, zu: boũs = Kuh, Rind und eigentlich = Quark aus Kuhmilch
